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Upper Austria

Himalayan

 

 

Ein neuer 400 ccm Einzylinder Motor, ein neuer Rahmen, eigentlich alles neu:
Eine Mini Enduro, leicht, wendig, witziges Design, interessante Details.

 

 

 

Gibt es in Weiß, Dunkelgrau und neu auch in Sleet (Camouflage).
Hinweis: Abbildungen und Daten entsprechen dem Vorserienmodell und können in der Serie abweichen!

Motor

Typ Einzylinder, 4-Takt, OHV, luftgekühlt
Hubraum 411cc
Bohrung x Hub 78 x 86 mm
Verdichtung 9,5:1
Höchstleistung 18,0 kW (24,5 PS) bei 6.500 U/min
Max. Drehmoment 32,0 Nm bei 4.500 U/min
Zündanlage elektronisch
Kupplung Mehrscheibenkupplung Ölbad
Getriebe Fünfgang, linksgeschaltet
Schmierung Naßsumpf
Kraftstoffsystem Elektronische Einspritzung

Fahrwerk und Federung

Typ Doppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne 41 mm Teleskopfedergabel, 200 mm Federweg
Federung hinten Monoshock mit Umlenkung

Bremsen und Reifen

Vorderreifen 90/90-21
Hinterreifen 120/90-17
Bremsen vorne Ein-Scheibenbremse 300mm mit 2-Kolben-Bremszange
Bremsen hinten Scheibenbremse 240 mm

Abmessungen

Radstand 1.465 mm
Länge 2.190 mm
Breite 840 mm
Höhe 1.360 mm
Tankvolumen 15,0 L
Eigengewicht 185 Kg

Elektrik

Batterie .

Farben

Snow (Weiß)
Granite (Dunkelgrau)
Sleet (Camouflage)

Preis

Preis: 5.000.-- (Snow, Granite)
5.100.-- (Sleet)
Preis in Euro, incl 20%Mwst und 6% NOVA
Siehe auch hier: 'Preispolitik'

 

1 Jahr Himalayan – Hauseigener Erfahrungsbericht:

Gerne teilen wir unsere Erfahrungen der ersten Saison mit Himalayan mit euch. Seit März 2018 lieferbar, haben wir im ersten Jahr 16 Stück verkauft, 8 Stück in Schwarz, 7 Stück in Weiß, 1 Stück Alpenhimalayan in Grün.

Wer kauft so ein Motorrad? Lauter nette Leute! Am meisten freut uns, dass ganz ganz junge Leute, Führerscheinneulinge, auf die Himalayan reflektieren. Wir haben erfrischend viele Motorradeinsteiger mit der Himalayan gewonnen. Und auch Wiedereinsteiger. Leute, die vor langer Zeit das Motorradfahren aufgegeben haben, fangen mit Himalayan wieder an. Die Wiedereinsteiger erleben mit der Himalayan Reminiszenzen ihrer Motorradjugend, das Yamaha XT Feeling.
Dann haben wir noch Kunden, welche die Himalayan als Dritt- oder Viert- oder Fünftmotorrad ohne große Diskussion ordern, als Fahrzeug für kurze Trips zum Bäcker oder ins Freibad, oder einfach für Stadtfahrten. Uns wundert das nicht.

Der Preis von 5.000,– ist perfekt. Da ist nichts verloren. Man sitzt super. Erstaunlicherweise sitzen kleine und große Leute gleichermaßen gut. Wie das geht, verstehen wir selbst nicht. Aber egal. Das Fahrzeug schaut aus, wie eine Enduro ausschauen muss. Der Sound dieses 400cc Einzylinders ist überraschend erwachsen. Schäden in der ersten Saison? Praktisch keine. Wir haben ein geknicktes Kabel und ein geknicktes Gasseil ersetzt, sonst keinerlei Vorkommnisse. 25 PS Leistung. Das ist halt nicht viel. Aber kein Himalayan Kunde hat sich bis jetzt über zu wenig Leistung beschwert. Selber bin ich auch viel mit der Himalayan gefahren diesen Sommer. Man fährt sehr entspannt. Stressfrei. Beschwingt. Ja, beschwingt, denn weil man Leistung im Überfluss nicht hat, nimmt man den Schwung mit, den man aufgebaut hat. Man schaltet kaum. Im Prinzip hat die Himalayan ein 2-Gang Getriebe. Man schaltet zw. 4. und 5. Gang hin und her. Die ersten 3 Gänge braucht man nur als Anfahrtshilfe aus dem Stand, ab 25 Km/h ist man mit den beiden Betriebsgängen 4 und 5 reichlich bedient. Das Cockpit ist amüsant. Es gibt da so viele Zeiger und Zahlen, das ist schon beeindruckend. Auch die analogen Zeiger und die digitalen Zahlen sind entschleunigt unterwegs. Ganganzeige: Die 4 für den 4. Gang erscheint im Display nach dem Raufschalten vom 3. Gang, da fahren wir in Wahrheit schon längst im 5. Gang. Der Zeiger des Drehzahlmessers ist auch sehr träge. Schwimmt so hin und her in seinem hübschen Rund. Am lustigsten der Kompass: Den kann man richtig fertig machen. In engen Kurvenkombinationen verliert der Kompass total die Orientierung und meldet alle möglichen Himmelsrichtungen anscheinend nur mehr unkontrolliert und unmotiviert, wie es ihm halt grad lustig ist. Die Tankanzeige: Mit Abstand der müdeste Zeiger der 4 Rundinstrumente. Bewegt sich gar nicht. Man fährt wochenlang einkaufen mit der Himalayan und gewöhnt sich daran, dass man offenbar keinen Verbrauch hat und irgendwann ist es doch einmal zum Tanken und dann zahlt man 15 Euro fürs Volltanken. Langjährige Enfield Bullet oder Classic Fahrer probieren die Himalayan und sind angenehm überrascht bis deutlich irritiert, dass der Himalayan Motor kaum vibriert im Gegensatz zur eigenen Bullet. Das liegt an der Ausgleichswelle. Das ist schon super. Hier die rauen Bullet Rüttler, da der seidenweiche Himalayan Motor. Beides hat seinen Reiz.

Unsere junge hübsche Kollegin im Büro fährt auch gerne Himalayan, weil man so schön aufrecht sitzt und weil die Himalayan so eine schlanke Figur hat, kann man sich so geschickt zwischen den Autos durchschlängeln, weil der Lenker höher sitzt als die meisten Autospiegel. Außerdem wird sie oft wegen des Motorrades angequatscht, sagt sie. Die Himalayan ist für viele Leute sehr interessant, weil sie so aus der Masse heraussticht, sagt sie. Wir wissen freilich, dass das Interesse der Leute weniger dem Motorradl gilt als der hübschen blonden zierlichen Mitarbeiterin auf dem Motorradl.

Ab Februar 2019 oder so gibt es ab Werk neben schwarz und weiß eine dritte Farbe für die Himalayan, nämlich wieder genau keine Farbe, sondern schwarz/weiß camouflage, und weil jetzt auf einem Moped mehrere Keinefarben verbaut werden, kostet die Himalayan Sleet halt um einen Hunderter mehr.

Enfield Broschüre

Continental GT 535

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